Dienstag, 7. September 2010

erste Schritte

Landung in Saratow - 6.9.10

Montag gegen 21.45 Uhr Ortszeit: Die Jak 42 ist im Landeanflug auf den Flughafen in Saratow. Die beiden Brücken über die Wolga, die kürzere ist fast 3 km lang, sind zu sehen. Der Flieger geht tiefer und die ersten Häuser sind zu erkennen. Eine Leuchtschrift kommt ins Blickfeld … Ich will schon meine Russischkenntnisse bemühen… und kann in lateinischen Buchstaben lesen: “Renault“. Also ihr Lieben zu Hause, macht euch keine Sorgen, wir sind noch nicht ganz dem westlichen Einflussbereich entronnen. Wir haben unser Quartier in einer Wohnung im Stadtzentrum. Für einen kleinen Begrüßungsschluck sind wir noch nicht zu müde. Bischof Clemens gibt einen Trinkspruch zum Besten, den er neulich gehört hat: "wir trinken auf die Gesundheit eures Gottes".
Stadt und Fluss - 7.9.10

Gestern haben wir die Stadt nur nachts vom Auto aus gesehen. Heute nach dem Frühstück hat uns Bischof Clemens mit dem hiesigen Kaplan Denis zu einer ersten Stadtbesichtigung geschickt. Oberhalb der Stadt befindet sich ein Denkmal des Sieges im 2. Weltkrieg. Von dort hat man einen guten Blick auf die Stadt und die Wolga.
Nach dem Besuch der orthodoxen Bischofkirche gingen wir noch an die Wolga. In der katholischen Kathedrale werden wir um 18.00 Uhr die Abendmesse mitfeiern. Mit dem Bischof essen wir Mittag und er erzählt uns, was er so in diesen Tagen mit uns vor hat.
Morgen werden wir  über die Wolga nach Marx fahren. In Russland muss man sich innerhalb von drei Tagen polizeilich anmelden (wie früher der Westbesuch in der DDR). Wir kommen ja auch aus dem Westen (Himmelsrichtung)...  Ohne Kontakte dauert die Anmeldung an mehreren Stellen manchmal 2 Tage.
Wenn die Dienstbesprechung bei Bischof Clemens im Ordinariat vorbei ist, kann ich den Text in den Blog setzen. Das Ordinariat befindet sich, wie auch unser Gästebereich, in einem Hochhaus im Zentrum der Stadt. Vier Wohnungen hat der Bischof dafür gekauft (Schwesternwohnung, Bischofswohnung, Gästewohnung und Ordinariat).

Kommentare:

  1. schön...ihr seid gesund angekommen und seht alle glücklich aus...schreibt schön euren blog wir warten gespannt darauf, was ihr so erlebt

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  2. Hallo ihr 3 von der Tankstelle:)
    Hier ist Maria Klingebiel aus Dresden und ich sende herzliche Grüße an die Wolga.

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  3. Hallo ihr Lieben, es ist fantastisch euch auch über diese Entfernung zu sehen und an euren Unternehmungen teilzuhaben. Wir wünschen euch erlebnisreiche Tage und senden liebe Grüße von Erfurt nach Saratow.

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  4. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Der Trinkspruch (s.o.) stammt von einem völlig unkirchlichen Vater eines jungen Priesters, der beim Stehimbiß nach der Priesterweihe eigentlich etwas Gutes sagen wollte...

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  5. Schön, daß bisher alles geklappt hat- und so wie es aussieht ist es komfortabler als in der Ukraine.... wir sind sehr gespannt, auf weitere Berichte und geben dies auch mündlich weiter an die ´´Unvernetzten´´

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  6. Wir hatten schon sehnsüchtig nach einem ersten Eintrag aus Russland Ausschau gehalten und freuen uns jetzt um so mehr. Noch eine gute Zeit und herzliche Begenungen.............

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  7. ...euch so froh zu sehen, ist was mir gefällt...Ich wünsche euch schöne Tage in Saratow mit interessanten Begegnungen und Erlebnissen. An euren Gastgeber auch herzliche Grüße aus Erfurt. Bleibt alle behütet.

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  8. Ich freue mich, dass Ihr so foh und munter zu sehen seid. Es ist herrlich, auf so eine Distanz Eure Erlebnisse zu verfolgen.
    Ich schicke liebe Grüße nach Saratow.
    Doris und die "Badegemeinschaft e.V."

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  9. Hallo Papa,

    schön, dass ihr gesund angekommen seid. Wir waren auch schon gespannt auf Eure Erlebnisse. Clara möchte wissen, ob ihr in Russland auch Russisch Brot esst.
    LIebe Grüße, Marie, Christian & deine drei Enkelinnen

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